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Outside

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30Grad und Sonne.

Hallo zusammen. Lange nicht geschrieben, aber hier ein kurzes Update. Es sind ein paar Wochen vergangen, und die Gruppe ist inzwischen komplett. Das heisst meine beiden Assistenten sind am Start (Michael aus Suedafrika und Julia aus Marburg) und Franzis Assistentin (Sina aus Marburg). Und das bedeutete wir mussten umziehen. Und wo zieht man hin, wenn Mensch in einer schoooen christlichen Ecke Afrikas gelandet ist? Na klar doch, ins Bible Camp! Anbei einige Impressionen unseres kleinen blauen Haeuschens. Insbesondere das Wohnzimmer ist doch arg karg, aber das hat sich seit der Aufnahme dieser Bilder auch dank zusaetzlicher Blumen und Posterdeko verbessert. Ansonsten rustikal aber gemuetlich, ausser Nachts wenn Ameisen, Muecken, Grashuepfer, Wespen, Fliegen, Kaefer, Motten, Spinnen und natuerlich Geckos (die sind aber gut, weil die vorhergenanntes Getier vertilgen) die Wohnung stuermen (bei ca. 26 Grad, weil das Dach aus Metall und Asbest wunderbar die Bude warm haelt) 😉 Aber dafuer: unser eigenes kleines Forschungshaeuschen im Gruenen!
Zwischendurch war dann auch mal wieder alljaehrliches Ereignis meinerseits, vielen Dank nochmal fuer die lieben Glueckwuensche. Gefeiert wurde natuerlich auch, bei Heather&Daryl mit ordentlich Gin&Tonic und Frankfurter Kranz (der erstaunlich gut auch bei hohen Aussentemperaturen vertilgt werden kann).
Und dann gabs vor wenigen Tagen Nachwuchs im Hause Heidi&Mike Neethling. Roxy heisst die junge Dame, liegt bevorzugt zwischen Schuhen und Co auf der Veranda, ist 6 Wochen alt und unfasslichst schwierig zu fotographieren, da permanent in Bewegung! 🙂

Ghillie

So, der suedafrikanische Vogel an sich also. Also dieser Vogel hat folgendes Problem mit uns: immer wenn er gerade hungrigst sich auf einen meiner Baeume stuerzt, sieht er dass sich wieder einer dieser bekloppten deutschen Biologen im Busch nebenan versteckt hat und gerne sehen moechte wieviele und welche Fruechte er denn jetzt da gerade frisst. Das findet der Vogel gar nicht gut, und macht sich wieder davon – bevorzugterweise zu einem Baum ausser Sichtweite. Aber jetzt, tataaaaah, gibt es den Ghillie-Suit! Der ist eigentlich eher fuer Jaeger und Militaers, glaube ich, aber egal, wir haben ihn vollkommen pazifistisch und harmonisch mit der Natur im Einklang im Einsatz. Diese Fotos zeigen die Ausfuehrung „Wollknaeuel“. Das heisst einen zwar auf ca. 1248 Grad Celsius auf, sobald man in der Sonne sitzt, aber im Wald und im Gebuesch kann der Biologe faaast nicht mehr gesichtet werden. Auf alle Faelle wird er nicht mehr vom Federvieh erkannt, und das ist ja die hauptsache. Und was ich froh bin, dass es funktioniert!

Radlos

Absolut unfasslich, aber wahr: ich habe zum ersten Mal in meinem Leben ein Rad ab. Ne, also vom Auto. Also so erst platt, dann schrauben, dann ab. Hat man ja mit Pressluft und Luxuswerkstattwerkzeug alles schon mal gemacht, aber so mit Honda-eigenem Wagenheben von Hand aubocken, und dann abschrauben und Reserverrad drauf, das war neu. Eigentlich ja auch nen ganzer guter Schnitte, hat immerhin 8 Jahre gedauert bis es zum ersten Mal sein musste. Wieee es dazu kam weiss kein Mensch, aber scheinbar ist das afrikanische Gestein durchaus mit Reifenzerschneidenden scharfen Kanten versehen. Kann ja keiner ahnen, sowas.

Ja, haette der Autor dieses Artikels mal seine Kamera mitgehabt, gaebe es auch ein Beweisfoto seines tapferen Einsatzes in der Mittagsglut. So aber leider nicht.

Ansonsten alles prima. Und bald auch mit Fotos, bestimmt 🙂

Zurueck bei Freunden

Heidi und Mike und the German students

Heidi und Mike und the German students

.. in Suedafrika, wir sind. Und das mal wieder fuer die naechsten drei Monate. Das ist einerseits schade, weil es die letzten Wochen in Marburg wieder sehr spassig und schoen war (und somit die fuenfwoechige Suedafrikapause bzw. Deutschlandurlaub recht kurz war), aber dafuer sind wir hier unten wieder umso besser angekommen. Und das auch noch mitten im Sommer, nur so am Rande, mit 25 Grad und ganz viel Gruen und folglich absolutem Vitamin D (oder war es B12?) Rausch! Und die Sonne geht auch erst um Sieben Uhr unter, folglich bleibt gerade noch eine halbe Stunde Tageslicht, und deswegen jetzt erstmal: Gin&Tonic Sundowner! 😉

Zwischendurch..

.. ein schnelles Update. Dana hat uns leider wieder verlassen muessen, und ist wohlbehalten zurueck in Marburg. Franziska und ich haben die letzten Wochen fleissig Insekten gefangen, und es laeuft alles prima. Ausserdem Sonne satt, auch schon ein paar Mal ueber 30 Grad, und da kann man dann schon mal Abends in kuehle Hoehlen zu Fledermaeusen absteigen und Gin Tonics zum Sonnenuntergang vertilgen!

Suedafrika 2011

Es ist September, der Sommer neigt sich dem Ende zu, die Tage werden kuerzer, der Regen mehr, und ueberhaupt, hat es dieses Jahr nicht die ganze Zeit nur schlechtes Wetter gehabt? Hab ich mir auch gedacht. Und deswegen berichte ich jetzt auch nicht aus dem regnerischen (vermute ich mal) Marburg, sondern aus dem sonnigen (und heute 32 Grad warmen) Suedafrika. In guter Tradition, und nun schon zum dritten Mal. Und wieder renne ich durch den Busch um den Tieren und Pflanzen auf den Grund zu gehen.

Wir sind vor knapp zwei Wochen hier angekommen, und haben gleich zu Anfang den Spassteil vorgezogen: Zip-line-Fahren durch die Schlucht in Oribi Gorge! Was das ist? Genau genommen nur Stahlseile, die quer ueber der Schlucht verlaufen, und an denen man in Kletterausruestung mit Rollen verbunden runterrutscht. Klingt nach Kindergeburtstag?? Weit gefehlt! Es handelt sich hier natuerlich nicht um iiiirgendeine Zip-line, nein, das hier ist die laengste (!), hoechste (!) und schnellste (!) Stahlseilrolllinieueberdieschlucht der Welt!! (Tusch!). In Zahlen: so ca. 12 Stationen in verschiedenen Laengen und Geschwindigkeiten, die Rekordstation hat eine Seillaenge von ueber 600 m (!), man wird bis zu 90 km/h schnell beim runterrutschen (!), und ist ca. 200 Meter ueber dem Boden/der Schlucht dabei (!). Und was ein Spass!! Achso, und man bremst per Hand.. also per Handschuh.. also irgendwie schon gefaehrlich, aber irgendwie auch nicht, vlt. so schein-gefaehrlich. Aber guckt selbst auf den Fotos (sportlicher Mike und kartoffelsacklook-a-like Ingo).

Weitere Fotos (mit der schoeeeeenen neuen Panoramafunktion meiner Kamera, bekannt aus Polen und Teneriffa ;D) umfassen abendliches Vogelbeobachten an der Schlucht und einen Blick in selbige auf unseren Arbeitsplatz, den Wald. Versprochen: ich versuche wirklich mal auch ein paar Dinge zu fotografieren, die nix mit Pflanzen und Tieren zu tun haben, hatte bisher aber einfach noch gar nicht die Kamera mit dabei.